Es gibt ja mal Phasen im Leben da fühlt man sich vom Leben und vom Alltag getrieben. Irgendwie bekommt man keine Zeit zum Luftholen. Ganz früh (5 Uhr)morgens Training, dann Duschen, mit der Tochter spielen, ab zur Arbeit. Dort arbeiten für zwei, dann nach Hause, vorher noch schwere Dinge Einkaufen die man eine Frau nicht tragen lassen möchte, Tochter noch in den Schlaf reden, Abendessen, dann Bürokram als Moderator oder Event vorbereiten und noch Gesprächsbereit sein als Ehemann.
Irgendwie geht das alles. Aber ab und zu merkt man doch das einen das Leben jagen geht. Oder vielmehr jagt man sich selbst. Habt Ihr manchmal auch das Gefühl?
Na ja, mal was sportliches. Die letzte Woche war gut, diese Woche auch....Tschüss...
;-) Mal im Ernst, ich bin positiv überrascht wie gut es doch geht. Letzte Woche 16 km Tempo DL (3:58) und 3/3/1 km Tempo Intervalle (10:43/10:40/3:23). Diese Woche 12,5 km TDL (3:58) und 2 x 5 km (18:31/18:28) mit 2 km Trabpause.
Ich hoffe nun die Form zumindest halten zu können. Bis zum Kölner HM sind es noch 4 Wochen. Da kann man auch überziehen. Aber dafür kommen jetzt wieder lockere DL und die werden sehr locker gelaufen. Nicht im 4:35-4:50 er wie im Plan sonder alle ausschließlich über 5 min/km.
Wettkampfplan Änderung: Statt am Sonntag auf der Kö in Düsseldorf die 10 km zu rennen, habe ich mich entschlossen direkt vor der Haustür beim Essener Seelauf die 5 km (Straße) zu laufen. Ziel hier wird eine Sub 17:15 min. sein. Es ist wieder der Balance Akt zwischen Sport, Familie und anderen Dingen die mich zu dieser Entscheidung bewogen haben. Dazu möchte ich sagen das es kein Zwang war, aber mein schlechtes "Vater" Gewissen sagt mir das Nike sich über den Sonntag (komplett) mit Papa freuen wird. Und ich denke Britta auch.
Die hat es z.Zt. schwer. Neben denweiteren Luftproblemen hat sie sich ende der letzten Woche auch noch beim heben von Nike den unteren Rücken lädiert. Laufen geht zwar aber der Alltag ist schwer. Essen kommt in 5 Wochen und das Ziel bleibt weiter gleich. (Sub 3:30) für sie.
Moderationsmäßig geht es jetzt wieder richtig los. Dortmunder Citylauf (13.9), Duisburg (26.9), Essen Marathon, Röntgenlauf, World Trail Masters....und dazwischen noch Training....ach so sagte ich ja schon. Das Leben treibt einen...
Jahresrückblick 2015
vor 10 Jahren
2 Kommentare:
Genau diese Lebenssituation kenne ich sehr gut. Man kann das auch nur nachempfinden, wenn man selbst einmal drin steckte oder noch steckt. Das geht auch so eine Zeit lang mal gut, sollte aber nicht zum Dauerzustand werden. Man spürt die Belastungen häufig erst dann, wenn sie sich schon stark ausgewirkt haben....
Hallo Andreas, hy Mario.
In der Tat kann ich das gut nachempfinden. Gerade diese Doppelbelastung, die man sich als sog. Lebensläufer gibt.
Diesen Zustand schafft man sich aber selbst, sukzessiv packt man immer noch etwas drauf. Ehrgeizig wie wir nun mal sind, wollen wir alles schaffen, unermütlich werden die To-Do´s abgearbeitet. Da bleibt manchmal selbst der schöne Blick für das Laufen, was wir doch so sehr lieben, nicht mehr. Ist das lebenswert?
Gruß, Gundula
P.S. Bin auch wieder verletzt? Und warum? Weil ich die Nase nie voll kriege und immer gleich wieder Vollgas geben muß, wenn´s mal wieder besser geht.
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