Leben ist was geschieht wenn man eigentlich andere Pläne hatte. Der Pollenpowerlauf in Essen sollte ein schönes Familienzusammentreffen sein. 15,8 km (genau 15,55 km) mit 380 Höhenmetern und Steigungen bis 20 % und ein gemeinsames laufen. Britta,Nike und mich hat die Erkältung eingeholt. Da Britta seit der Bronchitis erhöhte Aufmerksamkeit auf Ihre Gesundheit gelegt hat verzichtete daher auf den Lauf zumal es junge Hunde regnete. Eine Woche vor dem geplanten Railway Halbmarathon für mich sollte es eigentlich nur ein lockerer Aufgalopp werden zumal ich die Erkältungswoche fürs Grundlagentraining genutzt habe. Fieber hatte ich keines der Ruhepuls war o.k., nur die Nase lief kräftig.
Also wählte ich die Variante kontrollierter Tempolauf die ersten 5 km um mich dann zu meinem Vater zurückfallen zu lassen. Konstant bei 87-88 % /HF max lief es auch ganz gut und ich befand mich an der 5 ten Position. Bergab habe ich die Bremse getreten, mein Knie würde es mir sicherlich danken. Da es so gut lief zog ich das Tempo durch und wurde am Ende 6. in 1:04:32 Std. , Knie o.k. ; klatschnass aber zufrieden mit der Leistung. Zu keinem Zeitpunkt habe ich auf die Uhr gesehen i.S. zeit sondern nur auf mein Gefühl gehört und blieb knapp an der Schwelle. Diese Zeit ist knapp 4 Minuten langsamer wie zu alten Zeiten aber das wurmte mich nicht.
Nun heißt es die Beine locker bekommen für den Railway am Sonntag.
Jahresrückblick 2015
vor 10 Jahren
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen